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Fahrrad fahren Singlespeed auf Italienisch
von Kamal Nicholas am 23. Januar 2013
Mehr als ein Mittel zum Zweck: Rizoma 07/011, das Ein-Gang-Fahrrad für den kommenden Frühling. Auch wenn das Wetter wintergemäß nicht mitspielt, darf dieses Luxus-Zweirad genauer in Augenschein genommen werden. Das italienische Unternehmen Rizoma, das vor allem für Premium Motorrad-Accessoires bekannt ist, hat einen Abstecher in das Fahrrad-Lager gewagt und einen sehr schicken Hobel namens 77/011 entwickelt, der so teuer wie schön ist. Für die meisten Radfahrer wird ihr Drahtesel vor allem eines sein: Mittel zum Zweck, ein preisgünstiges und umweltfreundliches Fahrzeug, um von A nach B zu kommen. In der jüngsten Vergangenheit haben Zweiräder durch Singlespeed- und Fixie-Räder an Bedeutung und Individualität gewonnen, wodurch auch Rädern wie Rizomas 77/011 der Weg geebnet wurde. Der Carbon-Schalenrumpfrahmen des 77/011 alleine ist vielleicht noch nichts Ungewöhnliches, vielmehr steht aber schon dort die Liebe zum Design im Mittelpunkt. Ausgestattet mit nur einem Gang (also auch ein Singlespeed-Fahrrad) ist das 77/011 mit einer sogenannten Flip-Flop-Nabe versehen, die es dem Fahrer ermöglicht, schnell zwischen klassischem Singlespeed und Fixed Gear zu wechseln, wenn ihm der Sinn danach steht. Zum Rahmen gesellen sich maßgeschneiderte Komponenten, die aus solidem, gewalztem Aluminium gefertigt werden. Eine klassische Kette sucht man an dem Rad vergebens, stattdessen kommt ein Carbon-Riemen zum Einsatz. Die Vorteile hier sind, dass dieser ganz ohne Öl und Fett auskommt, die Hose bleibt beim Radeln also sauber und ein unschönes Quietschen ist so gut wie ausgeschlossen. Wer das 77/011 fahren will, sollte eine Körpergröße zwischen 165 und 190 Zentimetern besitzen, denn der Rahmen des Rades wird in nur einer einzigen Größe gebaut. Das Gewicht des todschicken Zweirades beträgt lediglich acht Kilogramm, dafür ist der Preis umso schwerwiegender. Wer gerne Singlespeed auf Italienisch fahren will, muss ganze 3.700 Euro locker machen. Aber hier geht es ja auch um mehr als nur ein Fahrrad. Ähnliche Artikel Martin Freund begibt sich auf die Spuren von King Henry VIII. und seiner Vielweiberei. Mit dabei… Martin Freund besucht die renommierte David-Bowie-Ausstellung im Londoner V&A Museum. Mit seinem… Martin Freund begibt sich in die Lichtskulpturen einer der nachgefragtesten Ausstellungen…
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