Waldarchitektur
Wohnen unter Wipfeln

Wie ein Ewok bei Ikea: Das Öko-Ressort E’terra Samara verspricht Luxus-Baumhäuser im Einklang mit der Natur.

Wer auf der Suche nach einem einzigartigen Rückzugsort ist, der nicht nur eine ganz besondere Art der Erholung verspricht, sondern der es außerdem versteht, mit der ihn umgebenden Natur in Harmonie zu sein, sollte sich unbedingt das Öko-Ressort E’terra Samara anschauen.

Der kanadische Bruce Peninsula-Wald ist nicht nur ein UNESCO-Biosphärenreservat, sondern bietet bald auch eine Übernachtungsmöglichkeit der Extraklasse. Wer schon immer in einem Baumhaus übernachten, dabei aber nicht auf Komfort und Bequemlichkeit verzichten wollte, wird mit dem ökofreundlichen Ressort E’terra Samara die Erfüllung seiner umweltbewussten Träume finden.

Können solche Bilder lügen? Ein E'terra Samara-Baumhaus, wie es bald beschlafbar sein soll

Insgesamt zwölf Baumhäuser wurden von der Farrow Partnership entworfen, die den Kern des Projektes visuell unterstreichen sollen. So „umarmen“ die Baumhaus-Villen die Bäume, die ihnen als Fundament dienen. Der Name des Ressorts basiert auf der Form der Samara, einer Flügelfrucht, die im Herbst von Ahornbäumen fällt.

Gefertigt werden die Häuserstrukturen im Vorfeld außerhalb des Geländes mit Hilfe von Bautechniken, wie man sie von Segelbooten kennt. Zum Einsatz kommt dabei vor Ort verfügbares Holz, das vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert wurde und das zu weichen, runden Formen verarbeitet wird.

Im Inneren der Häuser werden die Gäste durch eine ungiftige, feuerresistente und selbstreinigende Fiberglas-Dachhaube geschützt. Jedes der Baumhäuser ist mit einem großen Zimmer ausgestattet, das einen eigenen Schlafbereich bietet. Die Außenseite der Struktur bietet zudem Platz zum Socializing. Dazu kommen kompostierende WCs und umweltfreundliche Duschen, die Grauwasser zurück in das Ökosystem des Waldes führen.

Die insgesamt zwölf Baumhäuser werden so angebracht, dass sie optimale Lichtverhältnisse und gleichzeitig  größtmögliche Privatsphäre bieten. Strom wird nur wenig gebraucht, dieser stammt von fotoelektrischen Übertragungsnetzen, die dezentral angelegt sind. Zusammen bilden die Häuser das E’terra Ressort, das darauf abzielt, einen erholsamen Platz im Wald zu schaffen, der gleichzeitig mit der Natur harmonisiert. Besucher des Ressorts werden außerdem noch Zugang zu einer Sauna und einem Spa, einem saisonalen Salzwasser-Pool, einem Lavendel-Labyrinth und zahlreichen Wanderwegen haben. Die Baumhäuser werden derzeit installiert, ab Frühling 2013 sollen diese dann bewohnbar sein.

Ähnliche Artikel
 1 2 3 4
Der Blouson 2014
Der Blouson feiert sein Comeback. Ziemlich unerwartet. In den 1980er war er als schmal…

Urlaub wie Paul McCartney - Das Royal Hotel Sanremo
Seit Juni haben Ray Charles, Miles Davis, Elton John,…

7 Dinge über Alkohol
1 - In meiner ehemaligen Stammkneipe, der Yuma-Bar, da ist ja auch einer der Besitzer ein…

Wheels & Waves: Der Biker als Gesamtkunstwerk
Motorradmann Jan Joswig war in Biarritz an der…

Die neue, geile Spießigkeit
Seit ich vor einem Monat meine heißen Treter bekam, warte ich auf (ihnen ebenbürtige) heiße…

Italienisch, kurz und knapp – Senseo Capsules Espresso Ristretto
Der neue Senseo Capsules Espresso Ristretto gehört ab…

Ähnliche Galerien
1 2 3 4
Schlagwörter